Folge 20 · Szene · 13. Oktober 2026
Tim Wedemann
Tim Wedemann war 6 Jahre lang in verschiedenen Funktionen beim DTFB aktiv. Er stellte wesentliche Weichen bei der Digitalisierung und war als Vize-Präsident Strategie an der sportlichen Entwicklung des Tischfußballs in Deutschland beteiligt. Wir erzählen euch die ganze Geschichte von seinem ersten Turnier ausserhalb Hamburgs mit Henry Schütte – ja genau, der Henry Schütte, mit dem ich 2021 die erste Episode veröffentlichte.

Über diese Folge
Episode 20: Tim Wedemann
Tim Wedemann war 6 Jahre lang in verschiedenen Funktionen beim DTFB aktiv. Er stellte wesentliche Weichen bei der Digitalisierung und war als Vize-Präsident Strategie an der sportlichen Entwicklung des Tischfußballs in Deutschland beteiligt. Wir erzählen euch die ganze Geschichte von seinem ersten Turnier ausserhalb Hamburgs mit Henry Schütte – ja genau, der Henry Schütte, mit dem ich 2021 die erste Episode veröffentlichte.

„Das ist der Schlüssel für ein gut funktionierendes Team.“
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00:03Holger
Timeout Stories. Von Menschen aus der Tischfußballwelt.
00:13Tim
Also das Wichtige ist immer bei allen Dingen, die ich halt beendet habe, ist, dass ich nie verbrannte Erde zurücklasse, im Sinne von, dass Sachen dann einfach liegen bleiben. Ich glaube, in beiden Verbänden ist es so, dass die Dinge von anderen Leuten übernommen werden konnten. Ich habe viel Zeit reingesteckt, auch andere Leute zu befähigen, zu versuchen zu vermitteln, warum ich auf bestimmte Arten und Weisen Dinge gemacht habe und warum ich für mich beschlossen habe, dass bestimmte Vorgehensweisen besser sind als andere. Unabhängig davon, ob die Personen das dann selber auch so weiterführen.
Aber diese Philosophie, mit der ich quasi Dinge auch einfach dann angehe, dass die Leute das zumindest mit auf den Weg gegeben bekommen haben. Und ich glaube, das habe ich ganz gut hinbekommen in allen Bereichen, in denen ich vorher meine Finger so drin hatte.
01:01Holger
Herzlich willkommen zu Episode 20 mit Tim Wedemann aus Hamburg. Tim war 6 Jahre lang in verschiedenen Funktionen beim DTFB aktiv. Er stellte wesentliche Weichen bei der Digitalisierung und war als Vizepräsident Strategie an der sportlichen Entwicklung des Tischfußballs in Deutschland beteiligt. Wir erzählen euch die ganze Geschichte von seinem ersten Turnier außerhalb Hamburgs mit Henry Schütte. Ja, genau, der Henry Schütte. Mit dem ich 2021 die erste Episode veröffentlichte. Henry und Tim waren jahrelang als Doppelpartner in der Tischfußballszene unterwegs.
01:37Tim
Ja, das ist tatsächlich richtig. Also ich habe mit Henry meine ersten richtigen Erfolge im Tischfußballbereich eingefahren. Also wir haben damals, ich habe glaube ich gar nicht mehr im Vorfeld geschaut, ich weiß nicht, du klingst so, als wenn du schon fast rausgehst. Ach guck mal, doch, ich habe mir Notizen gemacht. 24.03.2021 2018 haben wir unser erstes Challenger außerhalb Hamburgs gespielt und ich glaube, davor insgesamt nur 3 andere. Und da sind wir nach Bremen gefahren und sind als absoluter Underdog da angereist und haben dann tatsächlich das Finale gegen Dennis Garenet gewonnen, der das Spiel gegen uns niemals hätte verlieren dürfen zu dem Zeitpunkt.
Und das war natürlich dann, als wir zurückgefahren sind ins Kicks und dann mit dem Pokal angekommen sind, stand dann halt Rico hinterm Tresen und hat gesagt, okay krass, ihr seid jetzt halt so kurz erst dabei. Das versuchen Leute hier seit 15 Jahren, mal so einen Challenger-Siegpokal einzufahren. Zu der Zeit sind ja auch immer mindestens irgendwie so 10 Doppel nach Hannover und nach Braunschweig und nach Kiel und nach Flensburg und was es da alles für Standorte gab, immer hingefahren. Henry und ich haben auch alles gefahren. Also es war diese Motivation, alles einfach mitzunehmen, war damals irgendwie eine andere. Ich glaube, das ist diese Vor-Corona-Zeit gewesen.
Das waren so wirklich 2 Jahre, 3 Jahre. Wo super viele Leute einfach alles gefahren sind und man ist dann halt einfach in so ein Turnier reingegangen und hat gesagt, okay, spielen wir mal wieder unser erweitertes Mittwochsdoppel, weil du triffst wahrscheinlich sowieso auf 2 Hamburger Doppel in der Vorrunde.
03:13Holger
Tims Erstkontakt zum Kickern, wie er sich dafür begeistern ließ und was aus seiner Sicht hilft, Menschen auf Tischfußball aufmerksam zu machen.
03:21Tim
Und das fing eigentlich alles an wie bei so vielen Hamburgern mit dem Silvion-Kicker-Cup. Das war 2014, da hat mich eine gute Freundin mitgeschleppt. Davor habe ich immer nur in Hamburg im Blauen Peter 4 gespielt und bin am Roschinskis vorbeigelaufen und habe mir gedacht, oh Gott, nicht wieder irgendwie am Kickertisch auf den Sack bekommen. Und dann habe ich 2014, wurde ich dann halt mal mitgeschleppt von der VfL. Fun Fact noch davor vielleicht einmal: Blauer Peter 4, steht ein Garlando, auf dem man nicht klemmen konnte. Das heißt, ich habe über einen Zeitraum von 6, 7 Jahren Kicker gespielt, ohne einen Ball zu klemmen.
Und dann irgendwann mal 15 Jahre später auf dem richtigen Garlando gespielt zu haben, war für mich dann auch eine spannende Erfahrung. Aber das erklärt auf jeden Fall auch, warum ich von Anfang an auf dem Schieberzieher-System hängen geblieben bin. Gut, long story short, 2000, die haben damals schon einige Kickertische gehabt und haben wirklich für dieses Event alles an Büromöbeln rausgeräumt und weggenommen und irgendwie eingelagert für ein Wochenende oder beziehungsweise beziehungsweise ist ja nur immer ein Tag gewesen, um dann dort halt den Silbion-Kicker-Cup zu machen.
Und da habe ich dann tatsächlich meinen, ja, bis heute einen meiner besten Freunde, Jan-Hendrik Ehlers, kennengelernt, mit dem ich dann die darauffolgenden Jahre auch selber mit meiner eigenen Firma, mit meiner eigenen IT-Firma, dann beim SKC teilgenommen habe. Aber dieses Jahr 2014, da haben wir gegen— war ein Showmatch, wo jeder Spieler oder jedes Doppel mal gegen die Bundesligistinnen von den Piranhas spielen durften. Also Maura, Maria Pader. Und die haben uns einfach so hardcore den Hintern versohlt, dass wir gesagt haben, okay, krass, dann müssen wir jetzt aber mal gucken, was da so geht.
Und dann sind wir vom SKC dann zurückgekommen und haben dann gesagt, Okay, jetzt gucke ich mal, was bei uns in der Nähe ist. Und dann habe ich tatsächlich über die Kickern Hamburg Seite gesehen, oh, hier gibt es eine Mannschaft, die hat dann und dann Ligaspiele in der und der Location. Ich gehe da einfach mal vorbei. Und jetzt wieder so diese Brücke zu schlagen zu einer App zu haben, eine Komm Kickern App zu sehen, wo stehen Kickertische oder die Vereinskarte auf dtfb.de. Die es auch irgendwann noch mal hoffentlich auf jedem Kickertisch als QR-Code gibt.
Das ist, glaube ich, der Schlüssel, um Leute, die eine Eigeninitiative beweisen, dazu zu bringen, diesen Erstkontakt selber zu finden zum Verein oder zu einer Location und zu Leuten, die halt den Sport kennen.
06:18Holger
Wie Tim zu seiner ersten Funktion kam und was daraus alles entstand.
06:23Tim
Also die Funktionärsarbeit fing für mich so an, wie es, glaube ich, bei ganz, ganz, ganz vielen Leuten anfing, irgendwas hat einem nicht gepasst und man ist mal auf die entsprechenden Verantwortlichen zugegangen und hat gesagt, ey, kann man das nicht mal besser machen? Und bei mir war es damals tatsächlich die Website, damals noch in Grün gehalten. Kennst du vielleicht noch die alte dtfb.de-Webseite? Kein Mobile-Support. Und das war ja zu einer Zeit, wo ich schon, da hatte ich damals glaube ich schon über 15 Jahre Softwareentwicklungserfahrung im Web- und E-Commerce-Bereich.
Und ja, habe dann den Hut aufgesetzt bekommen für das ganze Thema, bin dann relativ schnell zum Webmaster ernannt worden. Im November 2020 dürfte das gewesen sein, wenn ich meine Unterlagen richtig rausgesucht habe, und habe dann im Endeffekt mich in das ganze Thema eingearbeitet und festgestellt, hey, ich brauche eigentlich einen Partner für das darunterliegende Joomla-System, und habe dann in Hamburg mich an einen guten alten Kumpel erinnert. Der Joomla-Core-Entwickler ist und mit seiner Firma da Experte.
Und mit denen gemeinsam haben wir dann das hinbekommen, erst die Website und später dann halt auch den Sportsmanager, den ja damals Sven Nickel über Jahrzehnte— Jahrzehnte ist vielleicht zu viel gesagt, aber über 10 Jahre, glaube ich, dann entwickelt hatte— schon auf das nächste Level zu heben. Und das war so meine erste Tätigkeit. Und in dem Zuge habe ich mit Daniel Görlig, der damals schon Vizepräsident Digitalisierung gewesen ist, dann sukzessive ein Team aufgebaut und ja, über die IT dann halt in die, in das Amt des Vizepräsidenten Strategie gekommen und ja, viel mehr Gedanken auch über strategische Ausrichtung gemacht. Wo wollen wir mit den Challenger-Turnieren hin?
Wo wollen wir mit den ITSF-Turnieren in Deutschland hin? Und natürlich auch in enger Abstimmung mit Klaus dann viele Sachen vorangetrieben, Partnermanagement, viel Zeit investiert und In etlichen, etlichen, etlichen Sessions mit Carsten, Nicole und Klaus dann halt mit rauchenden Köpfen überlegt, wie kriegt man denn am Ende Lösungen für unsere Turniere und für die Bundesliga hin, bei der dann halt am Ende das Bestmögliche für die Spieler bei rauskommt. Das ist ja immer das, was im Vordergrund gestanden ist. Aber eigentlich ging's immer darum, wie kriegt man geile, coole, günstige Turniere für die Community gebaut.
08:54Holger
Vizepräsident Strategie, was kann man sich darunter vorstellen? Vielleicht kannst du mal so mit ein paar Sätzen erklären, was du da gemacht hast.
09:04Tim
Ja, also eigentlich ist diese Vizepräsident Strategie immer eine Position gewesen, wo jeder so seine eigenen Schwerpunkte setzt, wo jeder so ein bisschen guckt, was ist denn wichtig? Und für mich war der Hauptfokus eigentlich auch immer auf die strategische Ausrichtung der IT. Wie kriegen wir das mit den sehr eingeschränkten Ressourcen oder mit den sehr eingeschränkten Kapazitäten bei den Leuten hin, etwas in die nächste Generation zu heben, dass wir halt nicht auf Dauer da stecken bleiben, wo wir sind? Und da ist halt schon sehr, sehr viel Arbeit reingeflossen, Lösungen zu finden, die halt am Ende umsetzbar sind und am Ende halt auch Perspektive schaffen. Das ist der IT-Teil.
Und der klassische strategische Teil ist der sportstrategische Teil, wo man natürlich mit dem Vizepräsidenten Sport viel überlegt hat. Wo möchte man dann halt sportlich sich hin entwickeln für die Aktiven? Was machen wir mit dem Challenger-System, was ja irgendwas so zwischen Breitensport und Anfang des professionellen Tischfußballs ist? Und dann habe ich aber auch tatsächlich noch eine dritte Säule intensiv aufgemacht, und das ist die, das ganze Thema DOSB und wo gehen wir denn mit dem DOSB auch gemeinsam die nächsten Schritte? Da sieht man natürlich heute noch nicht so viel von. Also wir brauchen ja erst mal diese DOSB-Mitgliedschaft.
Da ist das Thema Sportanerkennung ja auch bei dir immer mal wieder was, was sicherlich aufgeploppt ist, auch in den vorherigen Gesprächen. Aber die Frage, die ich mir halt auch gestellt habe, wie geht es danach weiter? Wie möchte man die nächsten Schritte angehen? Das langfristige Ziel ist ja immer gewesen, dass es zu einem Weg nach Olympia geben kann. Und da habe ich mir auch Gedanken gemacht, wie so zum Beispiel ein spannender Olympia-Modus aussieht, wie denn über die Jugend— man kommt ja immer über die Jugend nach Olympia. Es gibt da halt Jugendveranstaltungen, bei denen man dann im Endeffekt erste Schritte macht, unter Beweis stellt, dass die Sportart funktioniert.
Und da habe ich mir dann halt auch ein bisschen Gedanken gemacht, wie so ein Modus aussehen könnte, mit welchen Leuten man dann später sprechen muss. Also viel strategische Vorarbeit in die Richtung. Das sind so die Säulen, auf die ich mich konzentriert habe in meiner Zeit.
11:20Holger
Nach all der investierten Zeit und Energie kam der Rücktritt. Aber warum?
11:26Tim
Jedem, der diesen Podcast hört, dürfte bekannt sein, dass es dann ja auf der Bundesliga im Folgejahr einen Vorfall gab, der dazu geführt hat, dass ich im Vorstand eine Vertrauensfrage gestellt habe. Und die ist dann so ausgegangen, dass ich gesagt habe, wenn es da ein, zwei Personen gibt, die die das für untragbar halten, was da ich im Endeffekt am Ende mit zu verantworten habe, dann muss halt der Rücktritt dastehen und dann habe ich das halt auch in voller Konsequenz mitgetragen und mich dafür auch in der Community entschuldigt, dafür, dass ich da nicht energisch dagegen gesprochen habe, gegen die Dinge, die da passiert sind.
Und ja, ich denke, am Ende hat dann auch die Mitgliederversammlung, die dann wenige Monate später stattgefunden hat und mich dann wieder ins Amt des Vizepräsidenten Strategie gehoben hat, dann auch ganz klar gesagt, dass sie mich weiterhin gerne in einer Funktion im erweiterten Präsidium haben möchten.
12:25Holger
Jetzt nochmal persönlich gefragt nach dem Abschied aus dem DTFB nach 6 Jahren Verbandsarbeit: Wie fühlt sich das für dich an?
12:38Tim
Tatsächlich Sehr gut. Also was dazu geführt hat, das ist ja eine Frage, die du mir wahrscheinlich sonst auch gleich noch stellen wirst, dann kann ich sie auch schon vorwegnehmen.
Mir gibt es einfach Anfang des Jahres privat einfach ein paar Veränderungen, die dazu geführt haben, dass ich doch sehr viel, ja, sehr viel darüber nachgedacht habe, wie ich Zeit verbringe, was Dinge sind, die wichtig sind, und habe sehr viel sehr viel Stress einfach in meinem Leben gehabt und habe dann gemerkt, dass ich mit Leuten insbesondere nach einem anstrengenden Arbeitstag nicht mehr so wirklich auf Augenhöhe begegne und dann halt teilweise auch einfach grantig bin zu Leuten, die es halt nicht verdient haben und nicht mehr so mit so einer positiven Attitude in Meetings reingegangen sind. Und dann habe ich mir gesagt, okay, da muss ich irgendwie die Reißleine ziehen.
Weil es dann halt einfach auch wichtiger ist, dass man selber so durchs Leben geht, wie man das halt einfach auch möchte.
13:51Holger
Rückblickend, was würdest du deinen Nachfolgern oder deinen Nachfolgerinnen als Rat mitgeben in dem Thema?
13:58Tim
Das ist ein guter Punkt oder eine gute Frage.
14:02Holger
Danke. Ich wollte es wissen.
14:06Tim
Was würde ich denen mitgeben? Also ich glaube, sehr, sehr wichtig ist, und das hat auch immer das Team beim DTFB ausgezeichnet, dass man versucht, wohlwollend miteinander umzugehen. Also gerade im IT-Team haben wir das hinbekommen. Klar, ab und an wird es dann auch, wie das unter ITlern so ist, natürlich auch mal ein bisschen rauer und dann heißt es so, das geht so nicht, das müssen wir so und so machen. Aber es ist immer alles mit Augenhöhe passiert. Es wurde halt auch immer der Gedanke von anderen respektiert und damit halt auch immer versucht, gemeinsam Dinge möglich zu machen und an einem Strang zu ziehen.
Und ich glaube, das ist das Allerwichtigste, weil nur wenn man mit einer positiven Energie in etwas reingeht, wo man sagt, ich mache eigentlich meinen Job, den ich bei der Arbeit mache, nur mit noch mehr Invest, ohne dass ich dafür Geld bekomme, funktioniert es halt nur dann, wenn man das halt auch in einem Umfeld macht, in dem man sich wohlfühlt. Und ich glaube, das ist der Schlüssel für einen gut funktionierendes Team.
15:05Holger
Wie sieht Tim seine Zukunft in der Tischfußballwelt?
15:09Tim
Also ich werde weiterhin viel von den wichtigen großen Turnieren mitnehmen. Also ich werde auch dem Hamburg Open verbunden bleiben. Da würde ich mich natürlich freuen, wenn das auch noch weiterhin so ein bisschen dann Ehrenamtsaktivitäten mit sich zieht. Und ansonsten werde ich halt als Spieler sicherlich das ein oder andere große Turnier noch mal mitnehmen. Und ich meine, Auf der WS haben wir jetzt einen absoluten Teilnehmerrekord anstehen mit 1300 Aktiven, worauf es gerade aktuell hinausläuft. Solche Events lässt man sich natürlich nicht entgehen. Und vielleicht werde ich nächstes Jahr ein bisschen weniger Mido spielen und auch mal nicht 50 spielen, sondern vielleicht nur 40.
Am Ende ist es so, jeder kommt wieder. Und ich kann mir auch gut vorstellen, dass der Weg halt nochmal irgendwann auch als Funktionär nochmal irgendwann offen ist, gerade wenn es dann halt Richtung DOSB und wie möchte man dann halt gemeinsam mit dem DOSB und dem IOC vielleicht einen Spielmodus etablieren?
Ich hatte ja vorhin einmal schon mal angeschnitten, ich habe mir da so eine tolle, tolle Vision eigentlich gehabt, wo es darum geht, also ich schneide das Thema ja noch mal ganz kurz an, wir haben beim DOSB oder beziehungsweise der IOC, dem hat die große Vorgabe oder das, was er sich selber als Vorgabe gesetzt hat, ist urbane Sportarten mit einer niedrigen Einstiegshürde und einer absoluten Geschlechtergleichberechtigung zu fördern. Und mir fällt ehrlich gesagt fast keine bessere Sportart ein als Tischfußball und vielleicht noch so was wie Dart, wo da alle Checkboxen quasi angetickt sind.
Und in dem Kontext halt so einen Modus einzuführen, wo man sagt, es gibt so einen Mixed-Modus, der dann halt ermöglicht, im Doppel ein Einzel zu spielen, also erst ein Einzel zu spielen zwischen den beiden Herren, ein Einzel zu spielen zwischen den beiden Damen und dann ja ein Mixed Match zu haben in einem Race-18-Modus. Ich glaube, das könnte halt genauso ein passender Modus sein, der beim IOC auf das stößt, was sie eigentlich suchen. Und ich glaube, spätestens wenn wir da Richtung IOC und, und die OSB-Mitgliedschaft ein paar Schritte weiter sind, Ich glaube, dann werde ich nichts mehr an mir halten können und dann gehst du mal voll in die Offensive. Dann wird noch mal Vollgas gegeben.
17:38Holger
Ja, das Thema mit der Geschlechtertrennung, das ist sicherlich die eine oder andere einzelne Podcastfolge wert und ich habe da schon was in Planung und da komme ich gerne auf dich zurück. Das war Episode 20 mit Tim Wedemann. Vielen Dank fürs Zuhören. In Episode 21 dreht sich alles um seine Erfahrungen in der Bundesliga und die größten Projekte während seiner aktiven Zeit im DTFB. Folgt mir auf SoundCloud und besucht meine Website www.timeoutstories.live. Bis zum nächsten Mal hier bei Timeout Stories.
Ein Gespräch aus Timeout Stories, dem Tischfußball-Podcast von Holger Kühl. Mehr über Holger →